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Herzensangelegenheit

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Verlässlich, fair und engagiert – Aperto sieht sich anderen gegenüber in der Verantwortung. Deshalb engagieren wir uns unter anderem für ein Waisenhaus in Tansania.

Familie und Geborgenheit

Huruma ist auf den ersten Blick nur ein winziger Hof in den Bergen über der Millionenstadt Arusha. Doch für die Kinder, die dort leben, sind die kleinen Schlafzimmer mit Stockbetten, die ärmliche Küche aus alten Brettern, die Bananenbäume, der Stall mit den Tieren und der Hof, auf dem sie Fußball spielen, viel mehr – sie sind ihr Zuhause und ihr Leben. Ein Leben, um das sie trotz ärmster Verhältnisse von denen beneidet werden, für die dort leider noch kein Platz ist. Huruma steht für Geborgenheit, Gemeinschaft und Familie – und für eine bessere Zukunft.

Unsere Herzensangelegenheit

Wir von Aperto haben Huruma zu unserer Herzensangelegenheit gemacht. Dabei möchten wir nicht nur ein paar schöne Momente schenken, sondern auch Sicherheit. Einen neuen Anbau haben wir bereits mitfinanziert, mit Spielzeug, Schulranzen und Schulmaterial haben wir geholfen.

Wir wollen nicht nur Hoffnung machen, sondern ganz gezielt helfen und echte Impulse im Leben der Mädchen und Jungen setzen. Unser Ziel: eine richtig gute Schulausbildung für jedes Kind aus Huruma. Denn nur wer Englisch beherrscht, kann in diesem Land eine Zukunft für sich aufbauen. Und Englisch lehren nur die Privatschulen – die sehr viel Geld kosten.

Hinzu kommen noch ganz praktische Projekte: Eine neue Küche soll entstehen, ein Lagerraum, ein Esszimmer. Das Thema Wasser spielt natürlich auch hier eine große Rolle: Wir hoffen, dass Huruma irgendwann einen Brunnen bohren kann und dann endlich Wasser zum Duschen, für die Latrinen, für die Tiere und den täglichen Gebrauch in ausreichender Menge da ist. Bislang wird es mühsam kübelweise mit dem Jeep herangefahren.

Über Huruma

Huruma liegt in der Nähe von Arusha, in Tansania, einem der ärmsten Länder der Welt. Gründer des Hilfsprojektes sind der Safari-Fahrer Aminiel, der pensionierte Lehrer Zacharias und die "Mama" Helen, eine Witwe, die im Waisenhaus lebt und kocht und besonders die Kleinen versorgt. Im Waisenhaus leben derzeit 17 Kinder zwischen 4 und 16 Jahren. Die Gemeinschaft setzt auf Eigeninitiative und versorgt sich größtenteils selbst. Das Waisenhaus ist vom Staat registriert und anerkannt, aber es ist eine Privatinitiative. Unterstützung durch Spenden ist daher essenziell. Zum Hof gehören Tiere, eine Bananenplantage und ein Garten. Alle packen mit an, ernten Obst, versorgen die Tiere, putzen und helfen Helen beim Kochen. Die Maua-Schule, auf die wir so viele Kinder wie möglich schicken wollen, liegt etwa sechs Kilometer Fußmarsch entfernt und hat einen sehr guten Ruf. Dort gibt es auch täglich ein reichhaltiges Mittagessen und sauberes Wasser. 

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